Am 1. Mai 2013 beteiligten sich mehrere Hundert Menschen am klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration. Das Motto lautete dieses Jahr: „Prekarisierung und Privatisierung gleich Profitmaximierung – Dem Kapitalismus den Kampf ansagen!“ Am Abend fand vom Lausitzer Platz aus die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration mit etwa 20 000 TeilnehmerInnen statt. Die Demonstration erreichte erstmals die Mitte Berlins und zog bis vor das Brandenburger Tor.
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Bericht mit Fotos zur Kundgebung gegen Privatisierung der S-Bahn am 29. April 2013
Im Vorfeld des 1. Mai fand am Montag, den 29. April, eine Kundgebung gegen die Ausschreibung und Zerschlagung der Berliner S-Bahn statt. Dazu aufgerufen hatte der Klassenkämpferische Block Berlin, zusammen mit KollegInnen der S-Bahn.
Zum Hintergrund: Ausschreibung und Zerschlagung
Die S-Bahn steht zum Verkauf könnte man vereinfacht sagen. Tatsächlich haben sich einige Unternehmen wie der Fahrzeughersteller Bombardier oder ein Konsortium aus Siemens AG und Stadler Pankow GmbH bereits gefunden und beworben um erste Teilstrecken zu übernehmen! Wer den Zuschlag erhält, soll im Sommer 2014 bekannt gegeben werden.
Bereits im Juni 2012 hat der Berliner Senat mit der Teilausschreibung der Berliner S-Bahn begonnen. Im beginnenden Jahr 2013 nun musste das Verfahren aufgrund einer Beschwerde der Deutschen Bahn als bisherigem Betreiber modifiziert werden. Nun ist eine Laufzeit von 15 Jahren für die zur Ausschreibung stehenden Linien S 41/42 (Ring-Bahn) sowie die Zubringerlinien S46, S47 und S8 geplant.
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1. Mai 2013: Gegen Prekarisierung, Privatisierung, Profitmaximierung
Dem Kapitalismus den Kampf ansagen!
Unsichere Arbeitsverhältnisse haben sich in der BRD in den letzten Jahren massiv ausgebreitet. »Normalarbeitsverhältnisse« wurden abgebaut und gleichzeitig hat sich der Anteil der Lohnabhängigen in Minijobs, Leih- und Zeitarbeit sowie Teilzeitarbeit stark erhöht. Immer mehr Menschen sind prekär beschäftigt, das heißt sie haben befristete Verträge, leisten unbezahlte Praktika, haben weniger Rechte oder ein sehr niedriges Einkommen. Aufruf weiterlesen…
9:30 Uhr, Hackescher Markt (Berlin-Mitte)
18:00 Uhr, Spreewaldplatz (Berlin-Kreuzberg)
Weitere Infos zur Zeitung hier. Zeitung als PDF-Dokument hier.
Mitwoch, 24. April 2013, 18 Uhr, U-Bahnhof Frankfurter Allee; Abschluss: 20 Uhr, Boxhagener Platz mit Videokundgebung
Weitere Infos hier.
Montag, 29. April 2013, 17 Uhr, Würtembergische Str. 6 (U-Bhf Fehrbelliner Platz); Vor der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Weitere Infos zur Kundgebung hier. Flyer zur Kundgebung als PDF-Dokument hier.
Dienstag, 30. April 2013, 18 Uhr, ver.di Bundesverwaltung, Paul-Thiede-Ufer 10 (Ostbahnhof)
Kundgebung gegen die Ausschreibung der Berliner S-Bahn!
Gegen Prekarisierung, Privatisierung und Profitmaximierung!
Montag, 29. April, 17:00 Uhr; Würtembergische Str. 6 (U-Bhf Fehrbelliner Platz)
Der Berliner Senat hat im Juli 2012 mit der Teilausschreibung der Berliner S-Bahn begonnen. Im Februar 2013 wurde das Ausschreibungsverfahren modifiziert, da die Deutsche Bahn Beschwerde eingelegt hatte. Es ist nun eine Laufzeit von 15 Jahren für den S-Bahn-Ring S41/42 und die Zubringerlinien S46, S47 und S8 vorgesehen. Es haben neben der S-Bahn Berlin GmbH als bisherigem Betreiber, auch Unternehmen aus Frankreich, China und Großbritannien Interesse bekundet. Auch der kanadische Fahrzeughersteller Bombardier und ein Konsortium aus der Siemens AG und der Stadler Pankow GmbH wollen sich bewerben.
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1.-Mai-Aufruf vom Klassenkämpferischen Block
Prekarisierung & Privatisierung gleich Profitmaximierung. Dem Kapitalismus den Kampf ansagen!
GEGEN NIEDRIGLOHN UND LEIHARBEIT
Unsichere Arbeitsverhältnisse haben sich in der BRD in den letzten Jahren massiv ausgebreitet. »Normalarbeitsverhältnisse« wurden abgebaut und gleichzeitig hat sich der Anteil der Lohnabhängigen in Minijobs, Leih- und Zeitarbeit sowie Teilzeitarbeit stark erhöht. Immer mehr Menschen sind prekär beschäftigt, das heißt sie haben befristete Verträge, leisten unbezahlte Praktika, haben weniger Rechte oder ein sehr niedriges Einkommen.
„1.-Mai-Aufruf vom Klassenkämpferischen Block“ weiterlesen
1.-Mai-Zeitung vom Klassenkämpferischen Block erschienen
Die Frühlingsausgabe der Zeitung Basis ist erschienen. Sie umfasst anlässlich der Mobilisierung zum 1. Mai wieder acht Seiten zu Arbeitskämpfen, sozialen Kämpfen, Internationalismus und Antimilitarismus. Der thematische Schwerpunkt sind prekäre Beschäftigungsverhältnisse und die Privatisierung öffentlicher Güter. Unter anderem enthält die Zeitung ein Interview mit einer Leiharbeiterin im Pflegebereich sowie weitere Interviews zum Neupack-Streik, der Lage in Griechenland und zu Zwangsräumungen in Berlin. Wir werden die Zeitung rund um den 1. Mai und die Blockupy-Protesttage vor Betrieben und im Stadtteil verteilen. Wenn ihr uns dabei unterstützen oder Exemplare der Zeitung bestellen wollt, meldet euch unter klassenkampfblock@gmx.net
Kiezspaziergang zu Orten von Mieter_innenverdrängung
24.4.2013: Kiezspaziergang zu Orten von Mieter_innenverdrängung und -widerstand in Friedrichshain
Treffpunkt: 18 Uhr U-Bahnhof Frankfurter Allee
Abschluss: 20 Uhr, Boxhagener Platz, Videokundgebung.
Wer mit wachen Augen durch Friedrichshain geht, wird es merken. Die Zahl der Baustellen hat zugenommen. Meistens informieren Hinweisschilder gleich noch, wo sich Interessent_innen von Eigentumswohnungen hinwenden können, wenn sie hier investieren wollen. Menschen mit geringen Einkommen hingegen müssen sich auch in Friedrichshain zunehmend fragen, ob und wie lange sie sich die Wohnung hier noch leisten können. Hier weiter lesen.
Veranstaltet vom Arbeitskreis „Keine Rendite mit der Miete/Friedrichshain“
Veranstaltung im Cafe Commune am 25.04.2013 20.00 Uhr: „Löhne hoch – Mieten runter“ Geht das überhaupt im Kapitalismus? Mit Klaus Linder (DKP Friedrichshain-Kreuzberg) spricht Karl-Heinz Schubert vom Arbeitskreis Kapitalismus aufheben (AKKA) über die aktuelle Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt und die Kämpfe in den Stadtteilen gegen Wohnungsnot und Mietpreistreiberei.
Veranstaltungshinweis: 16. März, Solidarität und Gegenwehr – Gewerkschaftspolitische Konferenz
Berlin ist die Hauptstadt der prekären Beschäftigung. Im öffentlichen Bereich drohen Privatisierung und Personalabbau. Outsourcing, Leiharbeit und Werkverträge erfordern neue gewerkschaftliche Gegenstrategien. Wie lassen sich die betrieblichen Konflikte repolitisieren? Wie schaffen wir überbetriebliche Solidarität? Welche Rolle spielt dabei DIE LINKE in der Stadt? Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit aktiven Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern diskutieren.
Veranstalter: DIE LINKE Berlin – Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb & Gewerkschaft
Samstag, 16.03.2013, 10:30 Uhr / ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1, Berlin-Friedrichshain
Bericht zur S-Bahn-Veranstaltung am 6. Februar
Ca. 30 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Organisationen, Gruppen und Betrieben sind der Einladung des „Klassenkämpferischen Block“ und „Aktionsausschuss 100% S-Bahn“ gefolgt.
Der Beginn der Veranstaltung verzögerte sich aufgrund des unerwarteten Medieninteresses von TV-Berlin, der RBB-Abendschau, INFO-Radio und dem Neuen Deutschland, welches offensichtlich durch die zuvor verbreitete Presseerklärung positiv hervorgerufen wurde. In verschiedenen Interviews konnte so das Anliegen der Veranstalter und S-BahnerInnen dargestellt werden.
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Veranstaltungshinweis: 22. Februar / Basisdemokratischer Widerstand in Europa
– Was heißt „unten“ und „links“ für die soziale Emanzipation?
14 November 2012 – die erste länderübergreifende Streikaktion in Portugal, Spanien, Zypern, Malta und in Griechenland. Wie kam es zu dieser außergewöhnlichen Aktion, an der sich selbst etablierte staatskonforme Gewerkschaften wie in Spanien und Portugal beteiligten? Wir stellen einige der AkteurInnen des Geschehens vor: Die unbeugsamen Prekären aus Portugal, die marschierenden, Land besetzenden und kostenlos einkaufenden BasisgewerkschafterInnen aus Spanien sowie die streikenden Metro-Arbeiter in Griechenland.
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